1962

Wieder einmal steigen die FFN in die Karnevalskampagne ein. Die Darbietung "Die Schulklass" die das untenstehende Bild zeigt, und die lokalpolitisch aufgebaut war, ist jedermann noch Erinnerung. Ein Besuch bei der ESKAGE Schweinfurt war 1962 "drin". Dort wurden Erfahrungen gesammelt hinsichtlich einer Sozialsitzung, die die FFN im Folgejahr erstmals in Neustadt durchführten. Das obenstehende Bild zeigt die Überreichung des Neustadter Ordens an die Freunde in Schweinfurt. Dem Pfälzerwald-Verein Hambach wurde ein karnevalistischer Abend im "Engel" ausgerichtet, bei dem Prinz Angelika l. mit von der Partie war und dem Vorsitzenden des Pfälzerwald-Vereins Rechtsanwalt Eberhard den FFN-Orden umlegte.

1963

In diesem Jahr wird ein Streitfall zwischen FFN und Stadt beigelegt, der die damals noch gültige Getränkesteuer zum Gegenstand hatte. Die FFN begnügte sich mit dem Recht und stellten den Geldbetrag, der seitens der Stadt zu erstatten gewesen wäre, für das in Vorbereitung befindliche Kriegerdenkmal zur Verfügung. Dieser gute Auftakt wurde fortgesetzt mit einer außerpfälzischen Bewährung der FFN. Zur Verbreitung des Pfalzweingedankens  war  unter dem  Protektorat von Landrat Dr. Schieß in Überlingen ein repräsentativer Gästekreis in den historischen Rathaussaal der Stadt Markdorf am Bodensee zur Verkostung einer 21 Nummern umfassenden großen Pfalzweinprobe eingeladen worden, die unverhältnismäßig großen Widerhall fand.
Voll des Lobes waren die Probeteilnehmer - hier mit Landrat Dr. Schieß und Bürgermeister Thiede.
Domänenrat  Hack vom  Staatsweingut  in  Meersburg ließ es sich nicht nehmen, anzustimmen:
"Im tiefen Keller sitz ich hier - und lasse mir vom allerbesten Pfalzwein geben"
Ein   sachverständiges   Publikum,   hier   mit   Präsident Hans Ströhle.

Noch im gleichen Jahr weilten Stadtrat und Verwaltung von Markdorf am Bodensee zu einer dreitägigen Exkursion in Neustadt an der Weinstraße, um Weinbau und kommunale Einrichtungen kennenzulernen. Eine Exkursion, die endete, mit dem Versprechen, die FFN führen für den Bodenseekreis Überlingen einen pfälzischen Weinabend durch.
Was bei den FFN gesagt wird, das wird auch gehalten und getan ... Im Frühjahr wurden 2.000 Liter Wein verladen und an den Bodensee verfrachtet. 600 Gäste hatten sich am 23.  Mai in der Stadthalle Markdorf versammelt, um zwischen 20.00 und 24.00 Uhr so viel Wein zu trinken, wie sie mochten. Hier mag den Chronisten jede weitere Berichterstattung erspart bleiben, Nur noch ein Wort: Die Blaskapelle spielte die beiden letzten Stunden mit halber Kraft. Fazit: Seit dieser Zeit besteht im dortigen Raum ein Auslieferungslager für Pfalzwein, das monatlich von hiesigen Kellereien mit nicht unerheblichen Frachten beschickt wird.
Das verstehen die FFN unter Direktwerbung. Doch lassen wir die Presse berichten:

1964

Neustadter Stimmungswirbel am "schwäbischen Meer"

Neustadt an der Weinstraße. Die im letzten Jahr von den Feucht-Fröhlichen-Neustadtern geknüpfte Freundschaft mit der Bodenseestadt Markdorf erfuhr im Verlauf eines Pfälzer Wein-Abends eine eindrucksvolle Bekräftigung. Nach der damaligen Weinprobe im Markdorfer Rathaus, und dem Gegenbesuch von Bürgermeister und Ratsherren in Neustadt war jetzt, wie der "Südkurrier" schreibt, "dieser Abend der dritte Trumpf im munteren Spiel". Unter den Klängen des "Jägers aus Kurpfalz" marschierten die Feucht-Fröhlichen Neustadter in die Stadthalle ein. Als hervorragender Ansager präsentierte sich Artur Effinger. Die zahlreichen Gäste staunten nicht schlecht über die flinken Pfälzer Mundschenken, die in ihren schmucken grünen Schürzen in Minutenschnelle alle mit dem ersten Glas Wein aus der Pfalz versorgten.
Den Gruß der Stadt Neustadt entbot der Präsident der FFN Alfred Schilling und überreichte im Namen des Oberbürgermeisters ein Ölgemälde fürs neue Rathaus und einen echten Pfälzer Saumagen. Trude Mayer-Hofmeister erntete für ihre Gesangsvorträge stürmischen Beifall. Dann unterhielt Heinz Heutzeroth, Aktiver beim FFN und bekannt von seinem Auftreten beim Mainzer Karneval, mit einer geistvoll-witzigen Betrachtung über die Beziehungen zwischen Wein und Politik. Weinlieder zur Laute trug Hermann Becker kraftvoll vor und Karlheinz Braun wartete mit Pfälzer Mundartgedichten auf. Das Publikum, das sehr schnell in eine qroßartige Stimmung geraten war, quittierte mit stürmischem Applaus die Darbietungen.
Die Markdorfer revanchierten sich mit einem Gruß an Neustadt in Proloqform und dann erklang das Lied "Wir sind auf der Walz, vom Linzgau zur Pfalz".
Ebenso wie der "Südkurier" veröffentlichten auch die Badischen Bodensee-Nach-richten einen ausführlichen Bericht über den Pfälzer Abend. Wörtlich schreiben die Bodensee-Nachrichten, "daß die Stimmung in der mit Pfälzer Stadtwappen dekorierten Stadthalle schon so früh auf einem Höhepunkt anlangte, war insbesondere das Verdienst des vom Fernsehen bekannten Heinz Heutzeroth, der mit seinen Anspielungen und Vergleichen zwischen Wein und Politikern wahre Lachsalven erntete, jedoch, last not least Hermann Becker, bestritt einen großen Teil des Abends mit seinen Darbietungen.

Als der Präsident der schwäbisch-allemanischen Zarenzünfte, Hans Ströhle ankündigte, daß man einen Teil der "humoristischen Platte 1965" bei einem Heimatabend in Neustadt an der Weinstraße zeigen wolle, erntete er stürmische Zustimmung.

Die Organisation des Pfälzer Abends wurde in Markdorf als vorzüglich bezeichnet. Man freute sich nicht nur über den Pfälzer Wein, die schönen heiteren Darbietungen, sondern verzehrte auch mit Genuß Neustadter Kümmelbrot.
Der Reinerlös ist für das St. Franziskus-Altersheim in Markdorf bestimmt. Die Feucht-Fröhlichen Neustadter berichteten mit Stolz, daß die Qualität des ausgeschenkten Weines (Diedesfelder Johanniskirchel), allgemein großen Anklang fand und so hoffen die fröhlichen Botschafter der Pfalz, wieder einmal nachdrücklich für das edelste Erzeugnis ihrer Heimat geworben zu haben. Der Abend stand unter dem Motto "Linzgau - Pfalz - Gott erhalts".

Schließlich ist noch hinzuzufügen, daß die Stadtratsmitglieder von Markdorf unter dem Eindruck der gut gelungenen Veranstaltung den Wunsch äußerten, daß ein solcher Heimatabend mit Pfälzer Wein jedes Jahr im Mai stattfinden sollte.


Gleichfalls im Jahre 1964 wurde der Besuch der FFN
erwidert. 100 Gäste aus dem Kreis Überlingen besuchten
Neustadt an der Weinstraße, um zu sehen, wo diese
Feucht-Fröhlichen-Neustadter her sind.
Hier der Bericht der Rheinpfalz von 26. Okt. 1964:

Markdorfer verlebten "Drei tolle Tage"

Begeisterung um eine Freundschaft - Verdienter Erfolg für FFN

hmk. Neustadt an der Weinstraße.
Ein freudiges Wiedersehen von schon fast überschwenglicher Herzlichkeit feierten die Feucht-Fröhlichen Neustadter im Scheffelsaal des Saalbaues mit ihren Freunden aus Markdorf am Bodensee. Es war der Auftakt zu einem Gegenbesuch, den Präsident Alfred Schilling in seiner Begrüßungsansprache vielversprechend unter das Motto "Drei tolle Tage" stellte. Der Beifall war ein Beweis dafür, daß die Linzgauer Gäste aus dem gleichen Holz geschnitzt sind wie die Pfälzer und bereit waren, sich unter Beachtung alle Entspannungsmomente, mit Begeisterung in das Vergnügen zu stürzen, das ihnen mit einem runden Programm geboten wurde.


Zwei Jahre besteht nun diese Freundschaft zwischen Markdorf und Neustadt, die von den FFN eingefädelt wurde. Das Ergebnis ist erstaunlich positiv. Mehrmals an diesem Abend wurde unter brausender Zustimmung auf die Einmaligkeit dieser Verbindung hingewiesen. Wie ernst man - bei aller Heiterkeit - die Aufgabe nimmt, dokumentiert schließlich die Tatsache, daß die Markdorfer mit 30 Kraftfahrzeugen und rund 100 Personen angerollt waren. An der Spitze Bürgermeister Gerhard Thiede, ferner der Vorsitzende der Stadtkapelle, Hans Ströhle, mit Dirigent, Musikdirektor Jassoi, der Vorsitzende des Automobil-Clubs, Gehrenberg, der gleichzeitig Präsident der Schwäbisch-AIemannischen Narrenzünfte ist und Stadtschreiber Berger mit Mitgliedern der Trachtengruppe.

In Vertretung des erkrankten Oberbürgermeisters hieß der Beigeordnete Suttor die Gäste willkommen, wünschte ihnen schöne Stunden und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, daß sie Neustadt in guter Erinnerung behalten. Bürgermeister Thiede (Markdorf) dankte und schilderte kurz die Geschichte der Freundschaft, die sich nun, wie er sagte, wieder bewähren soll. Noch einmal erinnerte er an den ersten Besuch der Markdorfer in Neustadt, der für sie ein besonderes Erlebnis gewesen wäre, zollte der Stadt ein großes Lob für ihre Gastfreundschaft und überreichte ein Bild des 400-jährigen Markdorfer Rathauses, das leider in diesem Jahr bis auf die Grundmauern abgebrannt ist. Alfred Schilling wurde mit einer Bildmappe von Markdorf beschenkt, während Vorsitzender Hans Ströhle durch Tilly Berger mit Begleitung, in der so schönen Linzgauer Tracht, mit den besten Wünschen für den Oberbürgermeister, einen Weinkrug überreichen ließ.

Dann    wurde    den    Gästen    eine    kleine Weinprobe  gereicht,   mit    der   St.   Martin, Edenkoben, Neustadt und Wachenheim zum Zug kamen, während der "Sonnenkönig" für die abschließende Überraschung sorgte. Die Repräsentation wurde dabei von den Weinprinzessinnen Ursula Neu (Edenkoben)  und Helga   Großmann   (Neustadt)   übernommen, während die Feucht-Fröhlichen sich geschickt und  aufmerksam  ihrer Aufgabe  als Mundschenken   entledigten.   Zu   hören   war   dann noch  in   Linzgauer Mundart   eine   treffliche Damenrede   aus   dem   Stehgreif,   in   der   die "Wieber"   (Weiber) mit den Rebsorten  verglichen     wurden,     wobei     die "verwandtschaftlichen   Beziehungen"   klar    zum    Ausdruck kamen.

Mit Freude wurde eine Einladung zur bekannten Markdorfer Fasenacht, dem Treffen von rund 4000 Masken, entgegengenommen. Das 5000 Einwohner zählende Markdorf ist eine der ältesten Narrenstädte des alemannischen Raumes, deren "Bunte Platte" berühmt ist, mit der man gerne auch einmal eine Kostprobe nach Neustadt "liefern" möchte. Hans Gliese, Präsident des Neustadter Karnevalvejeins von 1840, begrüßte in einer kurzen Ansprache den Vorschlag, mit einer Abordnung der Masken nach Neustadt zu kommen, um das 125-jährige Jubiläum, das 1965 begangen werde, zu bereichern.

Eine Kellerbesichtigung bei der Firma Anton Vogler mit vorzüglicher Weinprobe, die eindrucksvolle Besichtigung der Sektkellerei Carstens mit einer Kostprobe und ein Heimatabend in Hambach, über den wir noch berichten, rundeten den Besuch ab.


Alles konnte im Jahre 1964 natürlich nicht gut gehen. Keine Bäume wachsen in den Himmel. Eine Freundschaft mit dem Blasorchester "Stadtharmonie Lauffen" in der Schweiz und den FFN war der Ausgangspunkt zu einem Gala-Konzert im Festsaal des Saalbaues am 10.4.1964 unter dem international bekannten Kapellmeister Pius Kißling von der Musikhochschule Basel. Der Reinerlös sollte zum Bau des Altersheimes verwendet werden.
    Doch das Unglück schreitet schnell; parallel lief in den Lichtspiel-Theatern der Film "Das große Schweigen". Die FFN brachte er an den Rand des finanziellen Ruins. Nur  ein   1000,-Mark-Darlehen  der  Stadt  Neustadt ermöglichte es, die Verpflichtungen einzulösen. Zur Ehre aber sei gesagt, daß dieses zinslose Darlehen vor Ablauf des 31.12.1964 zurückgezahlt war. So sind sie nun mal, die FFN . . .

Hier das Programm:

1. Teil: Originale Blasmusik

1. Konzert -  Marsch
2. Concerto for Trombone and Band (1. Satz)
3. Vorspiel zum 3. Akt aus „Lohengrin"
4. "Pierwki" La Poem Rhapsodique
Eigenkomposition und Uraufführung zu Ehren Neustadts

J. Wright
Rimsky - Korsakov
Rich. Wagner
Pitus Kissling

PAUSE

2. Teil: Unterhaltung mit moderner Blasmusik

5. Star Parade
6. "My fair Lady" Selection uit de Musical Show
7. Zug um Zug
8. 5 Minutes with  Cole Porter
9. Twist -  Twist

Hans Moeckel
Fred Loewe
Hans Moeckel
Cole  Porter
arr. Pius Kissling

1965

Aber auch die Pflege der Geselligkeit in den eigenen Reihen - von der praktisch bisher noch nie die Rede gewesen ist - soll angesprochen werden. Stellvertretend für so viele schöne Stunden soll das Jahr 1965 aufzeigen, was die FFN unter Geselligkeit verstehen. Dem Präsidenten Alfred Schilling war zum 15-jährigen Vereinsjubiläum ein lebendes Spanferkelchen geschenkt worden. Unter seiner Pflege war "Jolanthe", zusammen mit einer Schwester, die bei der Jubiläumsveranstaltung des TSG-Spielmannszuges bei einer Tombola von einem Vereinsmitglied gewonnen worden war, zu einer respektablen Sau herangewachsen. Anlaß genug, zu einem "Doppelmord" Mitglieder und Freunde in die Hambacher Winzergenossenschaft einzuladen. Anlaß aber auch, dem "frisch von der Mosel importierten Oberbürgermeister Dr. Brix vorzuführen, wie man bei den FFN Feste feiert. Seine erste Fühlungnahme mit der Pälzer Metzelsupp, zu der anschließend Kesselfleisch, Schweinepfeffer mit hausgemachten Knödeln und später frische Wurst gereicht wurde, hat ihn geschmacklich so beeindruckt, daß er für sie heute noch durch's Feuer geht.

1966

Fünf herausragende Veranstaltungen kennzeichnen das Jahr 1966.

Unter der Regie des Ehrenmitgliedes der FFN Max Birghan, der Meldereiter bei den bayer. Königsulanen war, war aufgerufen worden zu einem letzten Generalappell der ehemaligen bayerischen Ulanen und 17. Reiter am 24.4.1966 in Neustadt a. d. Weinstraße. Die jungen Freunde des alten Max richteten ihm diesen Tag aus. Den 600 Teilnehmern reichten sie im Festsaal des Saalbaues eine Pfalzweinprobe, die das nebenstehende Bild zeigt. Herzliche Dankadressen von diesem Tag zieren das Gästebuch der FFN, angefangen vom General der Kavallerie Koch-Erpach bis zum Gefreiten Münch.

20 FFN-ler brachen mit 420 Flaschen Probewein und einem Reparaturtrunk am 20.5.1966 auf gen Schweinfurt in die fränkische Weinmetropole, um einem illustren Kreis von 300 Personen im Haus der Schweinfurter Schützengilde von 1433 am 21.5.1966 eine 21 Stationen umfassende pfälzische Promille-Strecke vorzustellen. Ein voller Erfolg war dieser Sache beschieden. Die Herzen höchster Persönlichkeiten wurden für den Pfalzwein aufgeschlossen. Unser nebenstehendes Bild zeigt den Oberbürgermeister von Schweinfurt, Wichtermann, mit dem mit von der Partie gewesenen Oberbürgermeister unserer Heimatstadt Dr. Brix.
Das für den folgenden Tag angesetzte Übungsschießen der Schützengesellschaft wurde wegen schlechter Schußergebnisse vorzeitig abgebrochen.
Linzgau-Pfalz, Gott erhalt's! 500 begeisterte Linzgauer stimmten in diesen Ruf ein, als das Motorschiff "Ravensburg" in der Nacht zum 4. September in Überlingen wieder anlegte. Einmalig war es, daß auf einem Schiff eine 15 Nummern umfassende Weinprobe mit Reparaturtunk geboten worden war, über die das Gästebuch folgendes aussagt:

"Möge die innige Kameradschaft zwischen FFN und allen Marktdorfern, die den Wein zu schätzen wissen und in der Köstlichkeit des Weins den sonnigen Humor ersehen, immer bestehen bleiben."

Am 5. September 1966 war offizieller Gast der Stadt Neustadt a. d. Weinstraße der Bundesminister für Verkehr, Dr. Ing. Hans-Chroph Seebohm mit einem Mitarbeiterstab seines Ministeriums. Im Goethesaal des Saalbaues wurde eine repräsentative Pfalzweinprobe gereicht, die zu kredenzen die Feucht-Fröhlichen Neustadter die Ehre hatten.

Aus Anlaß der Welturaufführung des Filmes „Lieselotte von der Pfalz" am 6. Oktober 1966 in Neustadt a. d. Weinstraße weilte in unseren Mauern neben dem Star-Regisseur Kurt Hoffmann und den namhaftesten deutschsprachigen Schauspielern Heidelinde Weis und Harald Leipnitz. Für diese prominenten Gäste und die Gewaltigen des Columbia-Verleih reichte der Oberbürgermeister eine große Pfalzweinprobe, die durch seine FFN im Gothesaal des Saalbaues vorgestellt wurde.

1967

In der nebenstehenden Manier besprach Alfred Schilling in der ihm eigenen humorigen Art und Weise im Jahre 1967 manche Weinprobe. Erwähnenswert sind dabei die folgenden großen Proben:

10.1.
Pirmasens, vor der Tagung der Kur- und Fremdenverkehrsfachleute Deutschlands.

21.5.
Hamburg, Universität, vor einem ausgewählten Kreis der Hamburger Bürgerschaft und des Einzelhandels.

1.6.
Bad-Bergzabern, vor der Tagung des Pfalz. Baugewerbeverbandes.

8.9.
Neustadt, Festsaal Saalbau, vor der Tagung des Deutschen Schornsteinfegerhandwerks.

Das unten stehende Bild zeigt einen der Einzüge der Feucht-Fröhlichen Neustadter zum Beginn einer Probe.

1968

Im Dienste des Fremdenverkehrs wurden im Jahre 1968
aus 54 Weingütern an der deutschen Weinstraße 31
Weinproben für rund 2900 Besucher gereicht. Die
nachstehenden Schriftzüge sind aus den Probebüchern
der verschiedensten Anlässe entnommen:

1969

Das Jahr der Vergrößerung der Stadt Neustadt an der Weinstraße war Anlaß, bei der Schlüsselübergabe zur Eröffnung der Karnevalsaison dem Herrn Oberbürgermeister ein Kolossalgemälde zu überreichen, das den lachenden Neustadter Löwen zeigt, wie er liebevoll die umliegenden Ortschaften an sein haariges Fell drückt. Dieser Überreichung war "die Unterwerfung der Bürgermeister" vorausgegangen. Unser Bild zeigt die Überreichung des Bildes von H. R. Peter.

Im Mai des gleichen Jahres führten die Wege der FFN in die größte europäische Weinbaugemeinde Wien. An Ort und Stelle wurden wertvolle Erkenntnisse in bezug auf Weinwerbung und Fremdenverkehr gewonnen. Letztlich sei noch eine Aufnahme aus der Weinprobe für den gläsernen Zug aus München gezeigt, der schon zum 5. Male Neustadt ansteuerte, nicht zuletzt - wie Reiseleiter "Großfürst" Fürst in seiner Anspache versicherte - wegen der Feucht-Fröhlichen Neustadter.