Feucht-fröhliches Jubiläum

Verein FFN feiert am Samstag mit Gästen aus Lincoln Doppel-Geburtstag

Tradition bewahren und Zukunft gestalten. Das ist Devise des Vereins „Feucht-Fröhliche Neustadter“ (FFN). Am Samstag feiern die FFN ihren 60. Geburtstag mit einer Abordnung ihrer vor 40 Jahren gegründeten FFN-Section Lincoln (von 11 bis 16 Uhr) rund um das Kriegerdenkmal (Hauptstraße) mit Pfälzer Allerlei und Lincolner Bratwurst.

Die Musik macht die schwäbische Blaskapelle Unterweissach. Die Trachtengruppe Neustadt zeigt einen Küfertanz. Das Doppeljubiläum wird am Abend in der Meerspinnhalle mit geladenen Gästen gefeiert.
Die Gründungsmitglieder kamen vom Jungelferrat des Karnevalvereins 1840 Neustadt (KVN). „Stillstand ist Rückschritt“, sagt der heutige FFN-Präsident Werner Maas: „Wir gehen mit der Zeit, sonst müssen wir mit der Zeit gehen.“
Die Botschafter Neustadts, wie man die FFNler wegen ihres Engagements hierzulande und in Neustadts englischer Patenstadt Lincoln nennt, widmen sich zunehmend mehr öffentlichen Aufgaben, wie seit vier Jahren als Macher des Haardter Weinfestes und von Benefizveranstaltungen. Die Erlöse gehen an Menschen in Not.
Populär sind die FFNler geworden durch ihre spektakulären Auftritte ab 1955 unter dem Präsidenten Alfred Schilling. Er zog Geschäftsleute aus seinem Umfeld, Künstler und prominente Neustadter an. Man denke an die pfiffigen Motivwagen beim Winzerumzug des Deutschen Weinlesefestes, wie den mit der Weltachs, die nach August Becker natürlich in Neustadt geschmiert wird; den Weintanker und die Weinrakete oder den Bau des ersten FFN-Weinhäuschens. Aber auch an den Airbus A300 und die Besatzung vom U-Boot 26, die auf den Namen Neustadt getauft sind. Die Gründung eines Neustadter Weihnachtsmarkts in Lincoln machte die FFNler ebenfalls bekannt.
Seit 2002 werden auch Frauen aufgenommen. Heute gibt es 106 eingeschriebene FFNler. Auch die FFN-Section in Lincoln engagiert sich wie ihre deutschen Vorbilder mit Benefizveranstaltungen, vor allem zusammen mit den befreundeten Rotariern aus Lincoln. (awk)
Die FFN-Weinrakete beim Winzerfestumzug 1957.

Quelle: Rheinpfalz vom 31.05.2013
Foto: privat


Von den Bürgern für die Bürger

Petrus muss Kulturfreund sein: Fast punktgenau zum Start des Kulturfests stellte sich am Samstag um die Mittagszeit Sonnenschein ein und bescherte insbesondere dem Publikum der Open-Air-Veranstaltungen in der Innenstadt eine lange vermisste Leichtigkeit des Seins. Die positive Grundstimmung prägte auch die meisten anderen Veranstaltungen am ersten Kulturfestwochenende.

Angesichts des Tiefs, das noch am Samstagvormittag begleitet von Starkregen, Wind und ungemütlichen Temperaturen über die Pfalz gezogen war, spielte das Wetter zunächst aber auch noch bei der sehr gut besuchten Festeröffnung im Saalbau eine zentrale Rolle. Kulturdezernent Marc Weigel zitierte den Wetterfrosch der RHEINPFALZ mit seiner optimistischen Prognose für die nächsten Tage und hob hervor, dass es sich bei dem neuntägigen Kulturreigen eben nicht um ein eingekauftes Festival handele, sondern um eines, das bei „finanziell minimalistischer Ausstattung“ vor allem mit Bordmitteln zustande kam: „Was Sie zu hören, zu sehen, zu fühlen bekommen, sind Neustadt und seine Menschen.“ Auch Oberbürgermeister Hans Georg Löffler drückte seinen Stolz über die Reichhaltigkeit der lokalen Kulturszene aus. Sehr nachdenkliche Worte schloss Bernhard Weller, der Neustadter Part des Duos „Spitz & Stumpf“ an, der an den Brandanschlag in Solingen erinnerte, aber auch fehlende Integrationsbereitschaft mancher ausländischer Mitbürger bemängelte und beides, wenn auch nicht auf gleicher Ebene, als Ausdruckfehlender Kultur deutete.
Wellers Kollege Götz Valter bot im Anschluss mit einer großartigen Marcel-Reich-Ranicki-Parodie einen skurrilen Überblick über das literarische Angebot der „Pfälzer Buchmesse“, die am Samstag und Sonntag parallel zum Kulturfest im Saalbau über die Bühne ging. Diese konzentrierte sich diesmal eher auf kleinere Spezialverlage und Einzelakteure. Organisator Steffen Boiselle konstatierte zwar am ersten Tag ein schwächeres Publikumsinteresse als bei der Premiere 2010, war aber am Sonntag hoch zufrieden.
Den stimmungsvollen Auftakt zur Messe bot eine Performance von Tine Duffings „Cocoon“-Truppe, bei der sechs weiß gewandete Lesende das Saalbau-Entree flankierten.
Zeitgleich startete in der Innenstadt der Straßenkulturtag mit zahlreichen Musikgruppen und Walking Acts wie dem Drehorgel-Ehepaar Paul und Gretel Hund aus Kirrweiler oder einem Stelzenläufer, der aus Ballons wahlweise Herzen, Schwerter oder Ähnliches formte. Unter den fünf festen Standorten fielen Klemmhof und Hetzelplatz, wo sich die Blaskapellen konzentrierten, am auffälligsten aus. Regelrecht umlagert allerdings war das Zelt der „Feucht-Fröhlichen Neustadter“ und ihrer Gäste aus Lincoln, wo Spanferkel, Germanenspieß und englische Sausages auf ihren Verzehr warteten. Gleich nebenan präsentierten sich – etwas eingeschränkt durch die Baustelle in der Fußgängerzone – Mitglieder der vier Neustadter Trachtengruppen mit Gästen.
Naturgemäß lässt sich nur schwer sagen, wer in der stark frequentierten Innenstadt tatsächlich aus Interesse an der Kultur gekommen war, doch eine nicht repräsentative Umfrage ergab, dass das Kulturfest doch eine wichtige Motivation bildete. Auf Unverständnis stieß allerdings bei vielen, dass etliche Einzelhändler die Chance nicht nutzten, sondern an ihren kurzen Samstagsöffnungszeiten festhielten.
Insgesamt stießen alle Einzelveranstaltungen am ersten Kulturfestwochenende auf viel wohlwollendes Interesse. Einen Rekordbesuch verzeichnete das erfolgsverwöhnte Hambacher Musikfest mit seinem Festkonzert im Saalbau. Ausverkauft war auch die „BallroomSwing-Night“ in der Kulturhalle in Lachen-Speyerdorf, und kaum ein Durchkommen gab es bei der Vernissage der Maether-Ausstellung in der Villa Böhm. Auchbei der KinderKunst-Biennale im Herrenhof herrschte erfreulicher Publikumszuspruch. Bei Vlada Hausers Malaktion in der abgesperrten Heinestraße fanden sich allein am Samstag rund 40 Kinder ein, und selbst die ins Kulturfest integrierten Führungen stießen nach Auskunft von Kulturamtsleiter Kurt Dohmauf starkes Interesse. Zur „Langen Lesenacht“ mit der Gütersloher Autorin Christiane Güth kamen trotz dann wieder merklich kühlerer Temperaturen immer noch rund 50 Besucher. Ein wichtiger Anziehungspunkt am Abend war aber auch der Jugendbandwettbewerb auf dem Marktplatz, bei dem die Progressive-RockBand „Pieful“ den Sieg davontrug.
Der positive Trend setzte sich am Sonntag beim Kirchenkulturtag und dem Kulturpicknick fort. Allein zum Gottesdienst auf dem Marktplatz kamen am Morgen rund 600 Besucher. Die seltene Gelegenheit, im Park der Villa Böhm eine Picknickdecke auszubreiten, nutzten zwar nur wenige, aber auch hier stieß das von Claudia Albrecht organisierte Bühnenprogramm auf guten Zuspruch. (hpö)


Das Zelt der Feucht-Fröhlichen Neustadter ist am Kriegerdenkmal
Anlaufpunkt für viele Besucher – nur das Spanferkel ist nicht amüsiert.

Quelle: Rheinpfalz vom 03.06.2013
Foto: LINZMEIER-MEHN


Wer feste feiert, muss auch mal ausspannen


Hat ein Wochenende mit englischen Freunden verbracht: Werner Maas

Erst mal ausspannen. Das ist im Moment erst mal der Plan bei Werner Maas. Die Gäste aus der englischen Partnerstadt Lincoln sind abgereist, und zum Schluss hatte er noch allerhand zu organisieren gehabt. Zum Beispiel musste er Sekt und Wein herbeischaffen, die die Engländer mit nach Hause nehmen wollten, vielleicht als Erinnerung an das fröhlich-turbulente Wochenende.
Denn es gab viel zu feiern. Der Verein Feucht-Fröhliche Neustadter, dessen Vorsitzender Werner Maas ist, feiert 60. Geburtstag und die Sektion der Feucht-Fröhlichen Neustadter in Lincoln, wurde 40 Jahre. Wenn das kein Erfolg der europäischen Zusammenarbeit ist! Und der Verein hat nicht mit rückläufigen Mitgliederzahlen zu kämpfen. Jedes Jahr kommen einige Mitglieder dazu. Und die englischen „Feucht-Fröhlichen“ kommen gerne nach Neustadt. „Einer von ihnen ist jetzt schon zum 55. Mal in Neustadt gewesen“, sagt Werner Maas. Wenn es auch in der europäischen Politik immer mal wieder knirscht, hier, an den Graswurzeln, ist das nicht der Fall. Im Gegenteil. (inki)

Quelle: Rheinpfalz vom 05.06.2013
Foto: LINZMEIER-MEHN


Vereinsheim wird öffentlich

Der Pachtvertrag zwischen der Stadt und dem Verein "Die Woisträßler" für das Rückgebäude im Michelschen Hof endet im Dezember. Neuer Mieter in dem der Stadt gehörenden Gebäudekomplex wird die Tourist, Kongress und Saalbau-GmbH (TKS). Die Feucht-Fröhlichen Neustadter hätten das Domizil gern übernommen, kommen aber nicht zum Zug.

Der malerische Michel'sche Hof soll künftig stärker touristisch genutzt werden. Wie genau, ist noch nicht bekannt. Die Tafel der Woisträßler hat an dieser Stelle bald ausgedient.

Die TKS wird die Räume im Michel'chen Hof als zusätzliche Veranstaltungsfläche neben dem Saalbau nutzen, um ihr Portfolio zu erweitern, sagte gestern TKS-Geschäftsführerin Dagmar Loer. Es sei nicht daran gedacht, die Tourist-Information vom Hetzelplatz dorthin zu verlegen. Nähere Angaben lehnte Loer zum jetzigen Zeitpunkt ab. Die TKS nutzt den Michel'schen Hof bereits für ihren vorweihnachtlichen Kunigundenmarkt, der sich auch auf den benachbarten Hof der Vizedomei und die Metzgergasse ausgedehnt hatte und noch weiter wachsen soll.
Die Neuerungen hatte der Vorsitzende der "Woisträßler", Armin Haffa, kürzlich öffentlich gemacht. Interesse an der Übernahme hatte der Verein der Feucht-Fröhlichen Neustadter (FFN). Deren Präsident Werner Maas sagte: "Wir haben uns für die Pacht beworben, weil wir das Gebäude öffnen wollten und es zum Beispiel für Freilichtaufführungen im Hof und kulturelle Events im Inneren nutzen wollten." Die FFN haben ihr Domizil, den Partnerschaftskeller, im Haus der Vereine in der Fröbelstraße.
"Wir hoffen, dass wir auch weiterhin in den unteren Räumen des Michel'schen Hofs unser Equipment für unsere Veranstaltungen lagern können", sagte Maas und betonte, dass die FFN auch weiterhin eng mit den Woisträßlern kooperieren möchte. "Wir haben die gleichen Vereinsaufgaben und Ziele: Unsere Heimatstadt zu repräsentieren, den Pfälzer Wein zu vertreten und das Brauchtum zu erhalten", sagte Maas.
Der Verein "Die Woisträßler" ist 1969 in Haardt gegründet worden. Erstes Domizil war die Hüllsburg. Bei deren Verkauf nahm er das Angebot der Stadt an, das stark sanierungsbedürftige Ensemble des Michel'schen Hofes zu pachten. Von 1989 bis 1992 setzten Vereinsmitglieder mit viel Eigenleistung das Ensemble denkmalgerecht in Stand. Das Rückgebäude mit Stallungen und Remise wurde zum Vereinsheim. Laut Homepage gehören dem Verein derzeit 26 Aktive und 24 Fördermitglieder an. Er richtet seit 17 Jahren das Weinfest in Neustadts Partnerstadt Wernigerode aus.
Das spätbarocke Haupthaus des Michel'schen Hofes ist 1786 für den Banker Johannes Theobald Dacqué erbaut worden. 1883 ging es in den Besitz der Familie Michel über. (awk)

Quelle: Rheinpfalz vom 11.06.2013
Fotos: LM/AWK


FFN und Sektion Lincoln

Zusammen 100

Es war eine herzliche und liebevolle Geburtstagsparty, die der Verein Feucht-Fröhliche-Neustadter (FFN) zu seinem 60. Jubiläum und zum 40-jährigen Bestehen der FFN-Sektion Lincoln in der Gimmeldinger Meerspinnhalle inszeniert hatte. Tagsüber hatten Neustadter und Lincolner FFNler auch schon beim Kulturfest mit Wein, Original Lincolner Bratwurst und Musik von der Blaskapelle Unterweissach mitgewirkt. Mit englischen und deutschen Worten würdigte Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer bei der Party das Engagement der FFN für Neustadt als Partnerstadt von Lincoln und die gemeinsamen Aktionen des Vereins für unverschuldet in Not geratene Menschen. „Ich danke ihnen ganz herzlich dafür“, sagte er. Die FFN-Präsidenten Werner Maas (Neustadt) und Paul Brewer (Lincoln) übergaben Röthlingshöfer eine Weinflasche, aus der dieser den Erlös von 3000 Euro aus der Aktion „FFN-Benefiz für Kids“ zog. „Mit dem Betrag werde ich unbürokratisch helfen können“, sagte er.
Mit Souvenirs „made in Neustadt“ dankte Röthlingshöfer Janice und Paul Brewer sowie Sue und Bas Blackbourn, die seit über 50 Jahren regelmäßig Neustadt besuchen. „Ich habe ein bisschen Deutsch gelernt“, sagte Brewer bei einer Kostprobe seines pfälzischen Repertoires. Er gratulierte den FFN mit einem Silberteller, der die FFN-Symbole und die Wappen der beiden Partnerstädte zeigt.
Einen originellen Beitrag präsentierte Patricia Kern mit Weinproben aus dem englischen Weinanbaugebiet Cornwall sowie aus Neustadt mit der Aufgabe, die Herkunft des Rebensafts zu bestimmen. Wie prognostiziert: 98 Prozent des englischen Saalpublikums erkannten den Pfälzer Wein schon beim ersten Schlückchen. Übrigens: Schon 1972 legten die FFNler unterhalb der Lincolner Kathedrale einen Weinberg an, dessen jährliche Ernte in einem Weingut bei Lincoln ausgebaut wird. Der internationale Präsident der FFN, Hermann Bach, erinnerte im Zeitraffer an die Gründung der FFN durch den Namensgeber Willi Klein und an die Sektion Lincoln, die auf den ehemaligen FFN-Präsidenten und Mitinitiator Alfred Schilling zurückgeht.
Zur Live-Musik aus den 1960er Jahren von der Band „Good Times“ aus Maxdorf, die in Lincoln schon öfter gespielt hat, tanzte das Publikum im Saal. Die Trachtengruppe Neustadt zeigte einen Küfertanz, und der Neustadter „Magician Boretti“ bezauberte die Zuschauer in der Halle. (awk)

Quelle: Rheinpfalz vom 13.06.2013


Gelungenes Geburtstagsfest

Feucht-Fröhliche Neustadter (FFN) feiern Doppel-Jubiläum


Der Verein Feucht-Fröhliche Neustadter (FFN) feierte mit Gästen aus der Partnerstadt Lincoln das Doppel-Jubiläum (60 Jahre FFN, 40 Jahre Section Licoln) mit einem zünftigen Fest in der Innenstadt und einem Festabend in der Gimmeldinger Meerspinnhalle.

Neustadt. Ein gelungenes Doppeljubiläum feierte der Verein "Feucht-Fröhliche Neustadter" - 60 Jahre FFN und 40 Jahre FFN - Section Lincoln. Dieser schöne Anlass wurde angemessen gefeiert mit einem zünftigen Fest im Rahmen des Neustadter Kulturfestes in der Innenstadt für die Bevölkerung von Neustadt und mit einem Festabend in der Gimmeldinger Meerspinnhalle.
Zum Glück spielte das Wetter mit und der Dauerregen endete rechtzeitig, ein schönes Geburtstagsgeschenk vom lieben Petrus. Und so wurde der FFN-Ausschank am Kriegerdenkmal sehr gut angenommen und viele Gäste labten sich am vom Weinlesefest bestens bekannten Germanenspieß sowie Spanferkel und original Lincolnshire Sausages und natürlich einem guten Glas Wein oder Schorle. Für stimmungsvolle musikalische Unterhaltung sorgte der Musikverein aus dem schwäbischen Unterweissach (die beiden Vereine unterstützen sich gegenseitig seit 2008).
Am Abend wurde dann gemeinsam mit Freunden von hier und aus England und geladenen Gästen in der Gimmeldinger Festhalle gefeiert.
Förderung und Ausbau der freundschaftlichen Beziehungenzu den Partnerschaftsstädten und Patenschaften der Stadt Neustadt, insbesondere durch gegenseitigen Kulturaustausch, ist eines der wichtigsten Ziele, die sich der Verein "Feucht-Fröhliche Neustadter" bei seiner Gründung gesetzt hat neben der Förderung der heimatlichen Weinkultur durch kulturelle Betätigungen. "Tradition bewahren und Zukunft gestalten lautet die Devise der FFN und mit dem rundum gelungenen Doppeljubiläum wurde diese Philosophie überzeugend umgesetzt. Nachwuchsprobleme haben wir zum Glück nicht", freut sich FFN-Präsident Werner Maas, "derzeit haben wir 106 eingeschriebene Mitglieder und jährlich kommen zwei, drei neue hinzu". Die Attraktivität der FFN erklärt er nicht zuletzt durch die regelmäßigen Fahrten nach England, die für die vielen freiwilligen Arbeitseinsätze beim Weinlesefest und weiteren Veranstaltungen entschädigen. In England sind die "Botschafter Neustadts" bestens bekannt und haben sich ewige Verdienste erworben als Initiatoren des Lincolner Weihnachtsmarktes, der Besucher aus ganz Großbritannien anlockt.
Zum 60. Geburtstag gratulierte die Delegation aus Lincoln mit einem wertvollen Jubiläumsteller in echt Silber. Auch die FFN-Section Lincoln engagiert sich wie ihre Vorbilder aus Neustadt mit Benefizveranstaltungen für das Gemeinwohl, vor allem zusammen mit den Rotariern von Lincoln.
Die Erlöse von Benefizveranstaltungen in Lincoln wie in Neustadt gehen an Menschen in Not. So wurde auch am Jubiläumsabend in der Gimmeldinger Festhalle eine ansehnliche Spende in Höhe von 3.000 Euro an Bürgermeister und Sozialdezernent Ingo Röthlingshöfer überreicht für spziale Zwecke.

Quelle: Stadtanzeiger vom 13.06.2013
Foto: FFN