Hilfe "vor Ort" geben

FFN unterstützt Mobilen Pflegedienst der Sozialstation

Anscheinend waren die Mitarbeiter der Ökumenischen Sozialstation Neustadt genauso brav wie die Kinder der Feucht-Fröhlichen-Neustadter. Der Nikolaus hatte zur vorweihnachtlichen Feier im Partnerschaftskeller neben Geschenken für die Kleinen und die Mitglieder auch einen Scheck in Höhe von 1500 Mark für den Geschäftsführer des Mobilen Pflegedienstes Luigi Hohenegger mitgebracht. Früher hätte die FFN immer an verschiedene bedürftige Institutionen gespendet, erklärte FFN-Präsident Helmut Schuster. Man wolle sich nun auf die Unterstützung der Sozialstation konzentrieren, denn „vor Ort" sei heutzutage Hilfe genauso nötig wie in der Dritten Welt. Hohenegger berichtete von den Bemühungen, den Pflegedienst aufrechtzuerhalten. Mit den aktuellen Gesetzesänderungen seien beträchtliche Mehrkosten für die Kommunen entstanden, und so sei man für jede zusätzliche Mark dankbar.(red)

Quelle: Rheinpfalz vom 13.12.1994


Großzügiger FFN-Nikolaus:

Spende für Sozialstation

Neustadt. Bei der Nikolausfeier der FFN-Familie im Partnerschaftskeller bedachte der „Weise Mann" nicht nur die Kinder und Mitglieder der Feucht Fröhlichen Neustadter mit Geschenken. Nachdem zarte Stimmchen ihre Gedichte vorgetragen und der Nikolaus gezeigt hatte, daß er ein „Guter Mann" ist, konnte sich auch der Geschäftsführer der ökumenischen Sozialstation Neustadt, Luigi Hohenegger, namens kranker und pflegebedürftiger Bürger bei St. Nikolaus bedanken.
Ein beachtlicher Spendenscheck seiimmer eine wertvolle Unterstützung In der Sozialarbeit. Gerade die neuen Sozialgesetze erschwerten den Kommunen ihre Aufgaben, stellte Hohenegger fest. FFN-PräsidentHelmut Schuster brachte zum Ausdruck, daß man in den letzten Jahren immer verschiedene Hilfsorganisationen gesponsert habe. Zukünftig wolle sich die FFN auf die Unterstützung derSozialstation konzentrieren, denn  „vor Ort" sei der Hilfsbedarf ebenfalls akut und hier könne jeder Bürger sehen, wie mit dem Geld gearbeitet werde.


Luigi Hohenegger, Geschäftsführer der Sozialstation, kann die Spende angesichts knapper öffentlicher Mittel gut gebrauchen.

Quelle: Stadtanzeiger vom 15.12.1994