"Das war absolut klasse"

Sie ist ein fester Bestandteil des Musikfestivals "Rock am Speyerbach": Bei der Hitparade singen Menschen mit Behinderung und werden von einer Jury bewertet. Auch sonst stand die Musik im Mittelpunkt der Veranstaltung, die erstmals über zwei Tage ging und 1200 Zuschauer anlockte.

VON CARSTEN HOFSÄSS

Der Gewinner der Hitparade war mit einem selbst komponierten Lied angetreten: Mit "Du bist wichtig für mich" setzte sich Jörg Eichberger beim Gesangswettbewerb für behinderte Hobby-Musiker gegen elf weitere Teilnehmer durch und freute sich unbändig über seinen Sieg. Die Entscheidung der Jury, bestehend aus Timo Hilzendegen (von der gastgebenden Lebenshilfe Neustadt), Christian Roth (Lebenshilfe Landau) und Heinz Busch (Vorsitzender der Lebenshilfe), bejubelte Eichberger mit einem langgezogenen "Ja"-Ruf. Den Preis, eine goldene Trophäe, die an den Filmpreis Oscar erinnerte, und einen Gutschein, überreichte ihm wie auch der zweitplatzierten Rosi Reifel und der drittplatzierten Silvia Ulrich die Lachen-Speyerdorfer Weinprinzessin Johanna Lichti, die als Glücksfee unter den Gästen Verzehrgutscheine und Segelflüge verloste. Die anderen Sänger erhielten Pokale für ihre Teilnahme.
"Ich hätte nicht damit gerechnet zu gewinnen und habe gezittert bis zum Schluss", berichtete Eichberger stolz von seinem Gefühlsleben. "Die Bandbreite bei der Hitparade ist sehr groß", sagte Alfred Hambsch, der Geschäftsführer der Lebenshilfe und Organisator des von 1200 Menschen besuchten Rockfestivals, über die Teilnehmer aus den umliegenden Einrichtungen. "Die meisten können nur mitsingen, während andere sich selbst begleiten." Die Sänger würden sich lange vorbereiten und auf einen Preis hoffen, daher sei die Teilnahme für viele ein absoluter Höhepunkt. Sie seien stolz auf ihren Preis. Die Teilnehmer trugen ihre Lieder - Schlager und zwei selbst komponierte Stücke - mit viel Begeisterung vor, was das Publikum mit Applaus quittierte. Das zunächst etwa nur zur Hälfte gefüllte Festgelände beim Kindergarten "Regenbogen" im Adamsweg in Lachen-Speyerdorf füllte sich dabei zusehends. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung jeden Alters, darunter auch Familien mit Kindern, besuchten das Fest, genossen die Hitparade und die danach spielenden Gruppen. "Das ist ganz gut, vor allem gefallen mir die Lieder", sagte Birgit Ohler. Auch Christel Orth mochte die Musik: "Ich hab's gern ein bisschen rockig."

[Die Helfer sind ehrenamtlich im Einsatz, damit möglichst viel für die Lebenshilfe bleibt.]

Zum zehnten Jubiläum war auch schon am Freitagabend Musik geboten worden. Die Bühne wurde von Beschäftigten der Lebenshilfe aufgebaut, die "Kommunenschieber" aus Haßloch stellten ein großes Zelt zur Verfügung. Die Feucht-Fröhlichen-Neustadter, in deren Namen Steffen Gebhart dem Lebenshilfe-Vorsitzenden Heinz Busch ein Schoppenglas im symbolischen Wert von 500 Euro überreichte, stellten das Equipment und übernahmen am Samstag die Bewirtung, was freitags Buschs Nachbarschaft aus der Langenschemelstraße übernommen hatte. "Alles ehrenamtlich, das ist schon klasse", merkte Hambsch an und dankte ausdrücklich auch Walter Haasis, der den Erlös seiner verkauften Quarkinis der Lebenshilfe spendete. Auch die Aufwandsentschädigung für die acht Bands orientierte sich an den Einnahmen, um die Lebenshilfe nicht zu belasten. So zog Hambsch auch ein positives Fazit der Veranstaltung: "Das war absolut klasse. Wir hatten deutlich mehr Gäste als letztes Jahr. Mit diesem Ansturm hätte ich nicht gerechnet. Die Stimmung war super und total friedlich, das Fest war rundum gelungen. Auch die umliegenden Anwohner haben mitgemacht."

Gewinner der Hitparade: Jörg Eichberger.
Foto: LINZMEIER-MEHN

Quelle: Rheinpfalz vom 13.08.2012


Neustadt rüstet sich fürs Weinlesefest

NEUSTADT (das). Die Vorboten des Deutschen Weinlesefestes lassen nicht mehr lange auf sich warten: Morgen wird vor dem Neustadter Saalbau mit dem Aufbau der „Haiselscher“ begonnen, die ab Freitag, 28. September, geöffnet sein werden. Traditionsgemäß stimmen sie auf das große Fest ein, bei dem ab Dienstag, 2. Oktober, auch ein Jahrmarkt vor dem Bahnhof zum Besuch einlädt. Die offizielle Eröffnung ist am Tag darauf um 18 Uhr. Ab 11. Oktober wird das Angebot ergänzt durch den 17. Deutschen Wein- und Sekttreff, bei dem auf dem naheliegenden Hetzelplatz Weine aus allen Anbaugebieten Deutschlands offeriert werden. Glanzpunkte im Rahmenprogramm des bis 15. Oktober dauernden Festes sind die Wahlen der Pfälzischen Weinkönigin am 5. Oktober und der Deutschen Weinkönigin am 29. September, die im Saalbau über die Bühne gehen. Die Finalistinnen für die Kür der höchsten Winzermajestät werden bereits eine Woche zuvor am selben Ort in der Vorrunde bestimmt. Höhepunkt des Festes wird der Winzerumzug sein, der am 14. Oktober ab 14 Uhr durch die Neustadter Innenstadt zieht. Allein dabei rechnet die Tourist, Kongress und Saalbau GmbH mit zwischen 100.000 und 150.000 Besuchern.

Quelle: Rheinpfalz vom 13.09.2012


Viele fleißige Handwerker

Die Haiselscher auf dem Gelände vor dem Saalbau sind aufgebaut. Jetzt arbeiten die Vereine an der Innenausstattung, ehe die Gäste ab 28. September in den Holzhütten Speisen und Getränke genießen können. Die 14-tägige Aufbauzeit ist nicht zu großzügig bemessen.

VON DAVID SCHMID

Wie jedes Jahr schauen viele Touristen in den Tagen vor der Eröffnung der Haiselscher am 28. September verdutzt drein: Was machen diese Holzbauten da vor dem Saalbau? Wird das eine Wohnsiedlung? Bebauen die Neustadter jetzt auch ihre schönsten Flächen? „Unser Weinlesefest mit seinen gemütlichen Haiselschern wirft, wie Sie sehen, seine Schatten voraus“, erklärt eine städtische Touristenführerin einer kleinen Gruppe. Die Holzbauten stehen, jetzt geht es für die Vereine an die Innenausstattung.
Es ist jeden Abend das gleiche Bild in der vorletzten Woche, bevor die Haiselscher erstmals ihre Türen öffnen: Vereinsmitglieder schuften im Inneren, kümmern sich um die Einrichtung, sorgen für den Feinschliff. „Man braucht in der Küche immer wieder neue Gerätschaften“, sagt Rudi Müller, Vorsitzender der Trachtengruppe, auf die Frage, ob wieder neu investiert werden müsse. Vor zwei Jahren erst habe man Geld hinein gesteckt, jetzt hofft die Trachtengruppe, dass zunächst mal keine großen Investitionen mehr anstehen.

Die Feuerwehr hat einen Anhänger für 10 000 Euro gekauft, da passt alles rein.

Die zwei Wochen Vorlaufzeit, die die Vereine zum Aufbau haben, werden dringend benötigt. „Es gibt ganz viele kleine Arbeiten. Das Haus muss beispielsweise komplett verkabelt werden, dann brauchen wir Wasser und Strom“, berichtet Müller. Zwei Möbelwagen und einen kleineren Gruppenraum in der Fröbelstraße wird die Trachtengruppe nach dem Abbau wieder füllen, um alle Bauelemente für das Weinlesefest zwischenzulagern.
Bei den Feucht-Fröhlichen-Neustadtern (FFN) ist da, wo später Menschen an Bänken im Häuschen sitzen sollen, noch ein Maler zugange. „Wir lagern die Elemente in Lachen-Speyerdorf übereinander gestapelt in einem halboffenen Objekt“, sagt FFN-Vorsitzender Werner Maas. Nun müssten die Holzteile neu gestrichen werden, da viel Farbe abgeblättert sei und andere Elemente abgefärbt hätten. „Außerdem laufen wir beim Abtransport auch über die Holzteile drüber, wodurch Fußspuren entstehen“, so Maas. Staub und Schmutz müsse man noch beseitigen, ein hygienischer Boden werde verlegt, dann stehe das Grundgerüst bei den FFN. „Wir sind immer froh, dass uns jährlich ein harter Kern von 14, 15 Mitgliedern hilft“, sagt Maas.
Der riesige Anhänger, den sich die Neustadter Feuerwehr für die Lagerung ihres Häuschens zugelegt hat, kostete laut dem ersten Vorsitzenden Mario Di Noi gut 10.000 Euro: „Wenn das Weinlesefest vorbei ist, wird das Haus akkurat in den Anhänger verladen und genau so auch im nächsten Jahr wieder herausgeholt.“ Man habe eigens Männer mit Erfahrung, die am Verladetag nach dem Weinlesefest dafür zuständig seien, jedes Teil im Anhänger an den richtigen Platz zu bringen und den Anhänger auch fahrbereit zu machen. „Die Balance muss stimmen“, sagt Di Noi. Ein Holzboden fehlt beim Haiselsche der Feuerwehr noch, dann geht es an den Innenausbau. „Alle technischen Geräte wie Kühlschränke oder Fritteusen gehen mal kaputt“, weiß Di Noi, deshalb müsse ständig investiert und immer wieder viel gearbeitet werden – weshalb man auch dankbar sei um die 14-tägige Aufbau- und Austauschzeit.


Das Dorf steht (oben), Gerhard Schindler (links) und Rudi Müller arbeiten im Haiselsche der Trachtengruppe.

Quelle: Rheinpfalz vom 20.09.2012
Fotos: Linzmeier-Mehn


NILS ERKLÄRT

Die Haiselscher

Na, haben eure Eltern auch schon mal zu euch gesagt: „Heute Abend passen Oma und Opa auf dich auf, wir gehen nämlich in die Stadt zu de Haiselscher“? Kann gut sein, dass ihr am nächsten Tag einen Hauch von Weingeruch in der Wohnung wahrgenommen habt. Damit ihr wisst, was eure Eltern damit meinen: Haiselscher ist das pfälzische Wort für die kleinen Häuschen, die derzeit wieder vor dem Neustadter Saalbau stehen. Sie werden jedes Jahr kurz vor dem Deutschen Weinlesefest aufgebaut. Das Fest findet immer in Neustadt statt. Die Haiselscher sind kleine Weinstuben in Fachwerkoptik. Im Innern gibt es aber nicht nur Wein, sondern auch Pfälzer Spezialitäten zum Essen wie Bratwurst, Saumagen und Leberknödel. (ffg)

Quelle: Rheinpfalz vom 20.09.2012


O‘zapft is ...

... heißt es natürlich nur beim Oktoberfest in München. In Neustadt lautet der ähnlich begeisterte Schlachtruf: Die Haiselcher sinn uff! Alle Jahre wieder werden die „Haiselcher“ – man beachte die doppelte Verkleinerung – „uff“ gemacht, bevor sie offiziell eröffnet werden. Auswärtige Besucher und einheimische Nostalgiker sitzen oder „hogge“ bereits nachmittags beim neuen Wein und anderen guten Sachen. Noch bewegt man sich im Zwischenreich, es ist noch Platz, es ist noch nicht laut, man muss noch nicht Schlange stehen. Man wartet, bis allmählich die ganze Kulisse des Weinfestes, auch die  Geräuschkulisse, sich vervollständigt. Gegen 18 Uhr begrüßte gestern Anna Hochdörfer, die Pfälzische Weinkönigin, kurz die Gäste, um 19.30 Uhr tobten auf der Bühne schon die „Steirermen“: Die Party ist eröffnet. (inki)

Quelle: Rheinpfalz vom 29.09.2012
Foto: LM


Flüssig

Die Betreiber der Ausschankstellen im Weindorf haben angekündigt, den Schorlepreis um 50 Cent auf vier Euro anzuheben. Das sind gut 14 Prozent und daher kein Pappenstiel. Andererseits muss man bei diesem Thema auch praktisch denken: Wenn es schnell gehen muss im Ausschank, und das muss es bei durstigen Pfälzern, mag das Personal nicht mit Zehnerle hantieren, geschweige denn rechnen. Da muss eine runde Summe her. Jetzt sorgt sich die Jugend um ihr Taschengeld, immerhin könnte man für 50 Cent eine Menge SMS vom I-Phone senden. Dass die Flasche Mineralwasser im Gegenzug 50 Cent billiger wird, ist zwar gut gemeint, aber vermutlich keine ernst zu nehmende Alternative für die jungen Leute – es sei denn, sie brächten sich zwei Schoppengläser mit, kauften Wein und Wasser pur und mischten sich selbst eine Schorle ganz frisch vor Ort.


Steigende Schorlepreise heizen den Schmuggel an
Karrikatur: Herrmann

Quelle: Rheinpfalz vom 29.09.2012


Weihnachtsmarkt in Lincoln rechnet mit Rekordbesuch

In Neustadts englischer Partnerstadt Lincoln ist am Donnerstag der größte Weihnachtsmarkt Großbritanniens eröffnet worden, der vielleicht erfolgreichste Export aus Neustadt. 1982 hatten Neustadter den ersten "Deutschen Weihnachtsmarkt" mit elf Ständen aus der Taufe gehoben. Heute sind es mehr als 250. Das Treiben endet am Sonntag um 19 Uhr. Für Neustadt hat Pressesprecher Andreas Günther an der Eröffnung vor der Kathedrale teilgenommen. Weil die Veranstalter damit rechnen, dass der Besucherrekord vom Vorjahr von 350.000 Menschen nochmals überboten wird, ist ein Einbahnsystem für Fußgänger in den engen Gassen eingerichtet worden. Für Kinder werden Armbänder ausgegeben, auf denen Eltern ihre Handynummer notieren können, falls man sich im Gedränge verliert. 150 Helfer kümmern sich zudem um die Lenkung der Besucherströme. (boe)

Quelle: Rheinpfalz vom 08.12.2012


„Etwas mehr Stimmung wäre gut“

Feucht-Fröhliche-Neustadter waren wieder auf Weihnachtsmarkt in Lincoln und haben etwas mitgebracht

Dank der Feucht-Fröhlichen-Neustadter (FFN) sind Produkte aus Neustadt jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in der Partnerstadt Lincoln vertreten. Und diesmal haben die FFN auch ein paar Leckereien aus England mitgebracht, die sie ab dem morgigen Freitag auf dem Kunigundenmarkt anbieten, der noch bis Sonntag geöffnet hat. Es wird Mince Pies (mit einer Fruchtmischung gefüllte Gebäckteilchen), PlumBread (Früchtebrot) und Cupcakes (kleine Törtchen) geben, außerdem Plakate vom Lincolner Weihnachtsmarkt sowie die klassischen Weihnachtsmarktgläser aus der Partnerstadt. Gekauft haben die FFN die Süßigkeiten in Lincoln auf eigene Rechnung – aber nicht um hier den großen Reibach damit zu machen, sondern um ein Stück Lincoln nach Neustadt zu bringen. Die Partnerschaft, die teilweise längst zur Freundschaft geworden ist, liegt den ehrenamtlich tätigen FFN nämlich sehr am Herzen. Deshalb bauen sie auch Jahr für Jahr ihren Stand bei der riesigen Veranstaltung in der Hauptstadt der Grafschaft Lincolnshire auf. So auch in diesem Jahr. Von Donnerstag bis Sonntag, 6. bis 9. Dezember, waren sie wieder dort. Am Montag danach sind sie zurückgekommen – und hatten neben den schon erwähnten Leckereien sowohl positive als auch negative Erlebnisse im Gepäck.
Zur Erinnerung: 2011 waren die Gäste aus Neustadt sauer, weil sie wieder keinen Parkplatz im Burghof bekommen hatten, wo traditionell ihr Stand zu finden ist. Dabei hatten sie frühzeitig darum gebeten. Schwamm drüber, sie wischten den Ärger weg, fuhren in diesem Jahr wieder hin, mussten zwar zunächst erneut um einen Parkplatz kämpfen, bekamen ihn letztlich aber, nachdem Markt-Manager John Latham ein Machtwort gesprochen hatte. „Die Unterstützung der Städte Lincoln und Neustadt war diesmal sehr gut“, freut sich der FFN-Vorsitzende Werner Maas. Da konnte er es sogar verschmerzen, dass er und seine Kameraden – insgesamt 23 Leute – elektrische Geräte mitbringen mussten, da sie die von der Stadt Lincoln zur Verfügung gestellten Gasflaschen nicht benutzen durften, weil sie an der vier Wochen zuvor terminierten Schulung nicht hatten teilnehmen können.
So verkauften die FFN wieder Wein, Sekt und Waffeln sowie „in Lincoln produzierte deutsche Bratwurst“. Allerdings liefen die Geschäfte zunächst gar nicht gut: Am Donnerstag und Freitag war eher wenig los, erst am Samstag und Sonntag brummte der Laden. Eigentlich wollte Lincoln den Besucherrekord aus dem Vorjahr brechen. Doch diesmal seien weniger als 350.000 Weihnachtsmarktfans gekommen, sagt Maas. Was wohl auch am kalten und windigen Wetter gelegen habe. Davon abgesehen berichten der FFN-Chef und seine Mitstreiter, dass in Lincoln „die vorweihnachtliche Atmosphäre ein bisschen verloren gegangen“ ist. Schuld sei das erweiterte Einbahnstraßensystem in diesem Jahr, außerdem die ständigen Anweisungen per Lautsprecher und die Polizisten und Ordnungskräfte an jeder Ecke. „Wenn ich früher aus Lincoln zurückgekommen bin, war ich in Weihnachtsstimmung – diesmal aber nicht mehr“, berichtet Maas. Er würde sich mehr weihnachtliche Musik und statt der Zelte schöne Holzhütten wünschen. Die Verantwortlichen in Lincoln hätten das Problemallerdings erkannt und seien um Verbesserungen bemüht. Latham und andere Mitarbeiter seien deshalb in den vergangenen Tagen in Deutschland gewesen, um sich die Weihnachtsmärkte in Deidesheim und Heidelberg, aber auch in Köln und Koblenz anzuschauen.
Ihr Weihnachtsmarkt liegt den Lincolnern offenbar am Herzen – kein Wunder, immerhin werden nach städtischen Angaben an den vier Tagen auf dem Markt und in den Geschäftender Stadt rund 10 Millionen Pfund umgesetzt, also etwas über zwölf Millionen Euro. Handfeste Argumente also. Die FFN, die seit dem ersten Weihnachtsmarkt 1982 in Lincoln vertreten sind, haben einen anderen Antrieb. Denn die Standgebühr von 3000 Pfund lässt keine Gewinne zu. „Wir kommen da immer mit einem blauen Auge davon“, sagt Maas und ergänzt: „Uns macht es aber einfach Spaß.“ (ffg)


Hinter der Burgmauer: der diesjährige FFN-Stand in Lincoln

Quelle: Rheinpfalz vom 20.12.2012
Foto: privat